FAZ fragt: “Was ist die Alternative zur Allmende?”
In einem (trotz Begriffsverwirrung zwischen Allmenden, öffentlichen Gütern und Niemandsland) informativen Beitrag von Jörg Albrecht zum Thema Biodiversität
- Was ist Biodiversität?
- Was haben wir davon?
- Was kostet uns das?
fragt der Autor in seinem Fazit unter Verweis auf Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom nach der Alternative zu “Nachhaltigkeit durch lokale Selbstorganisation”. Das heißt: Er fragt nach der Alternative zur Allmende
“Man könnte besonders schützenswerte ‘Hotspots’ der Biodiversität privatisieren oder verstaatlichen. Man könnte sie auch in den Rang unschätzbarer Kunstwerke erheben. Milliardäre könnten bedrohte Landstriche aufkaufen, wie es bereits in Patagonien oder in Südafrika geschieht. Dann allerdings müsste man sie auch ähnlich scharf bewachen wie die Mona Lisa oder die Goldreserven von Fort Knox. Kaum vorstellbar, dass das funktioniert. Und deshalb muss so oder ein Weg gefunden werden, biologischen Reichtum zu teilen, ohne ihn zu verschleudern.”
So ist es. Und nun geht es darum, diesen Weg, bzw. die vielfältigen Wege dahin zu genau wie möglich zu identifizieren und in konkrete Politik umzusetzen.
Quelle: wikipedia.org
